Wirtebetrieb Merz-Betschart

Der Eierhals ist ein Hotel-Restaurant mit alter Tradition. Die Familie Merz ist seit dem Jahre 1744 im Eierhals zuhause. Ihre Lebensaufgabe bestand in der Landwirtschaft und dem Fischen, bis im Jahre 1891 die Ur-Ur-Grossmutter die Idee hatte, ein Restaurant zu eröffnen. Unsere Grosseltern Leonie und Peter Merz führten den Betrieb 42 Jahre weiter.

 

Danach übernahmen unsere Eltern Vreni und Hanspeter den elterlichen Betrieb., welchen Sie mit Herzblut und Elan führten. Unser Papi musste leider zu früh von uns gehen und verstarb im Jahr 2020. Dadurch sind wir, Verena, Judith und Annette, immer mehr in den Betrieb eingetaucht und helfen tatkräftig mit.

 

Als eines der einzigen Restaurants in der Schweiz betreiben wir eine eigene Berufsfischerei. Dadurch bieten wir Ihnen täglich fangfrischen Fisch aus dem Ägerisee an.

 

Ob Geburtstag, Geschäftsessen, Familienessen oder um mit ein paar Freunden einige gemütliche Stunden zu verbringen: Wir sind sehr gerne für Sie da!

 

Wir wünschen Ihnen gemütliche Stunden im Eierhals - geniessen Sie es!

 

Ihre Wirtefamilie Merz-Betschart

 

Eierhals = Heierhals

In den Publikationen des Zuger Urkundenbuches gibt es interessante Hinweise auf den Eierhals in Oberägeri. In verschiedenen Urkunden, welche bis 1400 zurückreichen, taucht dieser Flurname auf. Nur heisst es in den Urkunden immer «Heierhals» und nicht «Eierhals». Es muss in dem Heierhals ein schalkhafter Übername stecken:

Es sass an der Mühle am Bach, eben beim heutigen Eierhals, ein froher Müller, der schon in der Morgenfrühe ins Klappern des Mühlrades einen frohen Jauchzer ertönen liess, er jauchzte vor Lebenslust und Jauchzen hies «heien». Der Jauchzer war ein Heier und wie aus dem Schreier ein Schreihals wurde, so wurde aus dem Heier ein Heierhals. Der Spottname ging nicht nur auf den Müller über, er blieb auch auf der Müllerliegenschaft haften. So steckt in dem Namen Heierhals (heute Eierhals) der frohe, jauchzende Müller am Bach. Und nun wissen wir, dass der Eierhals eigentlich ein Jauchzer ist und mancher frohe Gast, der den Eierhals verliess, stiess schon einen Jauchzer aus und grüsste so unbewusst jenen frohen Müller am Bach, von dem wohl der heutige Namen stammt.

Verena Merz, Judith Merz, Vreni Merz-Betschart, Annette Merz (von links)

Das Team

Wer uns vier kennt, weiss, dass wir eine Rasselbande sind! Wir sind für jeden Scherz zu haben.

Vreni ist die Chefin. Verena ist gelehrte Köchin, Fischwirtin und im moment in der Hotelfachschule Luzern. Judith ist gelehrte Restaurationsfachfrau und arbeitet im Eierhals. Annette ist gelehrte Conditeur/Confiseur und arbeitet im Pfyl in Hedingen. Wenn Sie uns noch nicht kennen, kommen Sie vorbei und aus Fremden werden Freunde!

Berufsfischerei

Die Fischerei hat eine lange und gut dokumentierte Geschichte und Tradition. Heute betreiben nur noch unter ein Dutzend Berufsfischer ihr Handwerk am Zuger- und am Ägerisee.

In den Zuger Seen und Fliessgewässern können aktuell 32 Fisch-, 1 Rundmaul- und 3 Krebsarten nachgewiesen werden. Von besonderer lokaler Bedeutung ist der Zuger Rötel (Seesaibling, Salvelinus alpinus). 1281 erstmals urkundlich erwähnt, hat diese Fischart bis ins Spätmittelalter auch als Zahlungsmittel gedient. Noch heute ist das klassische Rötelmahl im November für viele Liebhaberinnen und Liebhaber eine Gaumenfreude und hochgehaltene Tradition.

Im Hotel Eierhals Royal gelten deshalb Fischspezialitäten aus eigenem, nahezu täglich frischem Fang zu den Highlights der Speisekarte. Unser Fischangebot umfasst Felchen, Egli, Hecht, Seeforellen, Ägeri-Röteli, Trüschen und Zuchtforellen.

Sehen Sie sich hier das SRF-Video ¨Einblick in das Leben eines Berufsfischers¨ unseres Urgrossvaters an.